Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche
Suche
Blick in den Mainzer Ratssaal
Bild in voller Höhe anzeigen Bild in halber Höhe anzeigen
Sie befinden sich hier:
  1. Verwaltung & Politik
  2. Stadtratsfraktionen und Ratsinformationssystem
  3. Ratsinformationssystem

Ratsinformationssystem

BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:0943/2020  
Art:Antrag (Stadtrat)  
Datum:26.05.2020  
Betreff:gem. Antrag: Das Mainzer Straßenbahnnetz weiter ausbauen! (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD, FDP)
Untergeordnete Vorlage(n) 0943/2020/2
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Antrag (Stadtrat) Dateigrösse: 211 KB Antrag (Stadtrat) 211 KB

Begründung:

Die Straßenbahn ist heute schon ein wichtiges Element des ÖPNV in Mainz. Der Fahrgastzuwachs auf den Straßenbahnlinien liegt über der allgemeinen Entwicklung. Die Straßenbahn ist sehr stadtverträglich, emissionsfrei, CO2-neutral und hat eine deutlich höhere Kapazität als der Bus. Sie ist als „großstädtisches“ Verkehrsmittel zudem für viele Fahrgäste deutlich attraktiver als Busse. Die Erfolgsgeschichte der Mainzelbahn, mit den Fahrgastzuwächsen in den Stadtteilen Bretzenheim, Marienborn und Lerchenberg nach der Inbetriebnahme zeigt dies. Deshalb setzen viele Städte in Europa und auf der ganzen Welt seit einigen Jahren und Jahrzehnten wieder verstärkt auf den Ausbau des schienengebundenen ÖPNV mit Straßenbahnen.

Mit dem novellierten Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes sind die Fördermöglichkeiten für den Straßenbahnausbau drastisch verbessert worden. Das betrifft die Fördermöglichkeiten, die deutlich mehr Spielraum für stadtverträgliche Planungen eröffnen und vor allem die Höhe der Fördermittel, die schrittweise von 330 Mio. € im Jahr auf 2 Mrd. € im Jahr versechsfacht werden. 

Die Straßenbahnen haben dann den größten Erfolg, wenn viele Fahrgäste den ÖPNV nutzen:

Der kurze Abschnitt Binger Straße wird für den Mainzer ÖPNV einen erhebliche Verbesserung  durch eine Entlastung des Bahnhofsvorplatzes bewirken, der heute in der Morgenspitze mit 3 Fahrzeugabfahrten in der Minute seine Kapazitätsgrenze erreicht hat. Gelichzeitig verkürzt sich, bei Aufrechterhaltung der Umsteigebeziehungen, für viele Fahrgäste die Fahrtzeit in die Innenstadt und so auch die Wirtschaftlichkeit des ÖPNV.

Der Innenstadtring bietet sich als Maßnahme an, weil in der Mainzer Neustadt das Potenzial für die Nutzung des ÖPNV besonders hoch ist und eine Verstärkung der Kapazität durch ein schienengebundenes System an dieser Stelle eine deutliche Steigerung der Nachfrage zur Folge hat..

Die Anbindung des Heiligkreuzviertels als neuem verdichtetem Quartier erfordert eine attraktive und leistungsfähige ÖPNV-Erschließung damit der ÖPNV auf Dauer den erforderlichen Stellenwert für die Bewohner*innen des autoarmen geplanten Bereiches geben zu können.

Die Diskussion um eine Anbindung des rheinhessischen Umlandes und einer längerfristigen Weiterentwicklung des Mainzer Straßenbahnnetzes erfordert fachliche Grundlagen, die in Form einer Studie erarbeitet werden sollen.

 

 

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot und einen funktionierenden Online-Service zu präsentieren. Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Verwendung von Cookies einzuschränken finden Sie unter 'Datenschutz'.

'Datenschutz'