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Ratsinformationssystem

BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:0601/2011  
Art:Antrag (Stadtrat)  
Datum:23.03.2011  
Betreff:Bebauungsplan Suderstraße (CDU)
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Antrag (Stadtrat) Dateigrösse: 175 KB Antrag (Stadtrat) 175 KB

Begründung:

 

Die an der Suderstraße vorhandene Einfachstbebauung mit Mehrfamilienhäusern ist problematisch. Der Abriss und eine Neubebauung sind zu begrüßen.

 

Neueste Äußerungen der Geschäftsführung der Wohnbau zeigen auf, dass diese die Mehrfamilienhäuser in verdichteter Bauweise für die im Wesentlichen gleiche Zielgruppe wieder aufbauen will. Die Wohnbau hält damit an einer Konzeption fest, die die vorhandene Sozialstruktur beibehält. Sie versperrt sich  den Erfahrungen aus der Bebauung zum Beispiel auf dem Lerchenberg.

 

Die  CDU verfolgt mit dem Antrag das Ziel einer sozialen Durchmischung. Sie sieht sich damit im Einklang mit dem neuesten „Sozialbericht zu Lage armer und von Armut bedrohter Kinder“. Eine soziale Durchmischung verhindert das Entstehen von Problemvierteln und kann so dazu beitragen, die Entwicklungschancen von Kindern in diesem Gebiet zu verbessern.

 

Mombach ist einer der Stadtteile, in dem bereits jetzt überdurchschnittlich viele Kinder in Bedarfsgemeinschaften leben. Deshalb bedarf deren Lebensraum einer besonders aufmerksamen Zuwendung. Dies soll durch  die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens mit Veränderungssperre ermöglicht werden. Als eine städtebauliche Gegenmaßnahme kommt eine angemessene Durchmischung des Problemgebietes in Betracht.

 

Für die Neubebauung des Areals an der Suderstaße ist eine attraktive und bunte Mischung aus Mehrfamilien- Reihen- und  Doppelhäusern sowie freistehenden Einfamilienhäusern für den kleinen Geldbeutel vorzusehen. Hier sollen auch junge Familien die Chance haben,  erschwinglich zu bauen und so Eigenheimbesitzer zu werden. Auch alten- und behindertengerechte Konzeptionen können umgesetzt werden. Der Charakter der umgebenden Siedlungsbauweise könnte damit behutsam fortentwickelt und mit dem Mehrfamilienhausbau verknüpft werden.

 

Eine nähere Begründung erfolgt mündlich.

 

Zur Historie:

 

Mit Antrag 0200/2010 der CDU zur Sitzung des Stadtrats am 10.02.2010 - Bauvorhaben Suderstraße – wurde beantragt zu beschließen:

 

Das von der Wohnbau Mainz GmbH geplante Bauvorhaben „Suderstraße Nr. 91 ff“ sieht eine Wohnbebauung mit 10 Häuserblocks vor. Vor diesem Hintergrund wird die Verwaltung gebeten, alternative Bebauungskonzepte anzuregen oder vorzuschlagen, die eine Bebauung des betroffenen Geländes mit Reihenhäusern bzw. Doppelhaushälften oder freistehenden Einfamilienhäusern ganz oder in Teilbereichen ermöglicht. Sämtliche Planungen sind unter dem Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit und der Machbarkeit zu sehen.

 

Die Begründung lautete:

Die geplante Niederlegung eines Wohngebietes zwischen Suderstraße in Verlängerung zu der Straße „Am Mahnes“, „An der Plantage“ und „Lange Lein“ ergibt auf einer Fläche von 17.000 qm die einmalige Gelegenheit, hier neue Strukturen zu entwickeln. Das Abreißen der maroden Häuserblöcke und der Neubau derartiger Baukörper an derselben Stelle kann keine strukturelle Verbesserung der Wohnqualität herbeiführen.

 

Der gemeinsame Änderungsantrag SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zum Antrag 0200/2010 der CDU-Fraktion lautete: Die Verwaltung wird gebeten, die Vertreter und Vertreterinnen der Wohnbau Mainz GmbH in die nächste Sitzung des Bau- und Sanierungsausschusses einzuladen und ihr geplantes Bauvorhaben „Suderstraße Nr. 91ff“ vorzustellen. Die Vorstellung der Planungen soll sich in ihren Schwerpunkten auf die wirtschaftlichen, strukturpolitischen und sozialen Aspekte des angestrebten Bauvorhabens beziehen. Eine schriftliche Begründung mit Darstellung der städtebaulichen und sozialen Zielsetzung hat die Ampelkoalition nicht vorgelegt.

 

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