Betreff
Verbindliche Zusammenarbeit für die Gaustraße gemeinsamer Antrag SPD, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, FDP
Vorlage
0303/2010/2
Art
Antrag (Stadtrat)
Referenzvorlage

Begründung:

 

Die Gaustraße hat in den letzten Jahren eine Aufwertung durch Investitionen bei den Gebäuden und im Verkehrsbereich erfahren. Gleichzeitig fand ein Wandel in der bisherigen Einzelhandelsstruktur statt. Einige Geschäfte stehen leer. In anderen Geschäften haben sich einzigartige inhabergeführte Geschäfte eingerichtet.

 

Die Gaustraße hat als Randlage der City und als Zuweg zur Besucherinnen- und Besucherattraktion St. Stephan mit den Chagall-Fenstern das Potential, einen eigenständigen Charakter zu entwickeln. Dieses Potential zu stärken und die Gaustraße als Einkaufsquartier mit Aufenthaltsqualität zu stärken, braucht ein stärker koordiniertes Vorgehen mit den Geschäftsleuten, den Immobilienbesitzern, der Verwaltung, dem Citymanagement und der Mainzer Verkehrsgesellschaft. Zusätzlich kann eine bessere Ausschilderung des Zuwegs zu St. Stephan mit seinen Chagallfenstern über die Gaustraße die Belebung des Geschäftsquartiers Gaustraße unterstützen.

 

Die topographische Lage der Gaustraße ist ein Problem für behinderte und ältere Menschen sowie für viele weitere Besucherinnen und Besucher der Gaustraße und von St. Stephan. Deshalb sind Maßnahmen wie die Verbesserung der Haltestellensituation der Straßenbahn oder die Einrichtung von Ruhemöglichkeiten (Sitzgelegenheiten) wichtig zur Stärkung der Attraktivität der Gaustraße.

 

Runde Tische als Gremium der Koordination und Modelle der verbindlichen Zusammenarbeit mit den Eigentümerinnen und Eigentümern in der Gaustraße können die Weiterentwicklung des Geschäftsquartiers voran bringen. Besonders die Modelle der verbindlichen Zusammenarbeit in Orientierung an Business Improvement Districts kann modellhaft für andere Geschäftsquartiere in Mainz erprobt werden.