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Ratsinformationssystem

BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:0799/2016  
Art:Anfrage (Stadtrat)  
Datum:13.05.2016  
Betreff:Wettbewerb Gutenberg-Museum – Überbauung des Liebfrauenplatzes (ÖDP)
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Anfrage (Stadtrat) Dateigrösse: 144 KB Anfrage (Stadtrat) 144 KB
Dokument anzeigen: Antwort auf Anfrage (Stadtrat) Dateigrösse: 90 KB Antwort auf Anfrage (Stadtrat) 90 KB

Anlässlich des Bürgerprotests und der Übergabe von mehr als 3.000 Unterschriften gegen einen Erweiterungsbau im Bereich der Blumenrabatten (in der Wettbe-werbsauslobung als Baufeld F definierte Fläche) verkündete Oberbürgermeister Michael Ebling in der Mainzer Allgemeinen Zeitung (AZ) vom 03.05.2016: „... für mich ist schlicht nicht vorstellbar, dass der Liebfrauenplatz so großflächig bebaut wird, wie das derzeit manche befürchten.“ Diese Sorge sei unbegründet, unterstrich Ebling gegenüber der Zeitung. „Man wird weiter am Liebfrauenplatz flanieren können – der Platz bleibt erhalten.“ Dafür werde er sich einsetzen.

Die Diskussion war entstanden, weil der dritte Preisträger in seinem Entwurf für das sogenannte Baufeld F auf dem Liebfrauenplatz eine vollflächige Überbauung vorsah. Die grundsätzliche Entscheidung, das Planungsfeld F einzubeziehen, war von Anfang an Inhalt des Auslobungstextes.

„... Die Jury sagt ja ausdrücklich zum dritten Preis, dass dieser in der dargestellten Form zu raumgreifend wäre.“ (aus Protokoll Preisgerichtssitzung: http://mainz.de/kultur-und-wissenschaft/museen/zukunft-gutenberg-museum.php#c19 )

Unter der Überschrift „Wir müssen groß denken“ sagte Baudezernentin Marianne Grosse am 16.03.2016 in einem Interview gegenüber der AZ: „Wir wollten der Kreativität der Architekturbüros möglichst wenig Grenzen setzen, damit unser Weltmuseum der Druckkunst eine echte Entwicklungsmöglichkeit hat.“

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